#3 Kulturanthropologin Greca Meloni

Shownotes

Greca Meloni ist Kulturanthropologin, Filmemacherin und Forscherin und beschäftigt sich besonders mit Mensch, Umwelt und Multispezies-Ethnographien.

In dieser Episode sprechen wir mit ihr darüber, wie wir am besten mit der Natur zusammenleben, was wir von der Imkerei und Bienenzucht lernen können und wie Julius von Bismarck mit den Videos und Fotos seiner Ausstellung Normale Katastrophe dafür sorgt, dass die Natur in all ihren Facetten für uns erlebbar wird.

Am 14.1. kannst du gemeinsam mit Greca Meloni Julius von Bismarcks Normale Katastrophe in unserer Führung "Im Dialog" erleben und gemeinsam mit ihr diskutieren, wie sich die Wahrnehmung und die Narrative der Natur in der Gesellschaft bilden und verankern.

Mehr Infos: https://www.kunsthauswien.com/de/vermittlung/tourimdialogmitgreca_meloni/

KunstStoffe ist eine Produktion des KunstHausWien.

Moderation & Redaktion: Irene Wolfram Redaktion, Regie & Produktion: Sarah Trepte Podcast-Jingle: Dominic Grünanger Grafik: CinCin

Transkript anzeigen

00:00:00: Herzlich willkommen zu Kunststoffe, dem Podcast des Kunsters Wien.

00:00:10: Heute haben wir einen ganz besonderen Gast.

00:00:12: Grecker, Meloni, Kultur und Sozialanthropologin, Filmemacherin und Forscherin.

00:00:17: Unser Thema ist, wie entstehen Wahrnehmungen und Narrative der Natur in unserer Gesellschaft und wie passt es zu Ausstellungen wie normale Katastrophe von Julius von Bismarck.

00:00:27: Und am Anfang eine kleine Einladung an euch, nämlich am Mittwoch, den vierzehnten Jänner, zwanzig, um achtzehn Uhr gibt es auch eine Führung mit Grecker durch die Ausstellung in unserem neuen Format im Dialog.

00:00:38: Grecker, vielen Dank, dass du da bist.

00:00:40: Du bist Kultur und Sozialanthrop...

00:01:06: Vielen Dank, dass ich ihr sein darf.

00:01:09: Das ist meine erste Mal in eine Podcast auf Deutsch und dann, ich bin ein bisschen nervös.

00:01:14: Während meine Speciale in Kunstgeschichte und Archäologie habe ich gemacht, ich quasi stoppelt in Anthropologie oder visuellen Anthropologie.

00:01:24: Das bedeutet ethnographische Forschung mit einer visuellen Perspektive und mit visuellen Methoden, so ich filme und fotografiere und auch zeichne.

00:01:34: Jetzt momentan mit anderen Spezien zu forschen, z.B.

00:01:38: Pflanzen und Bienen, das ist sehr wichtig.

00:01:40: Es ist ein bisschen besser als

00:01:42: Filmen.

00:01:42: Und gibt es etwas, das dich ganz besonders fasziniert an deinen Forschungen oder an deinen Arbeiten?

00:01:48: Die Komplexität.

00:01:50: Anthropologie ist die Art von Komplexität.

00:01:53: Das bedeutet, wir forschen nicht einfach los und zu finden, wenn es gibt zum Beispiel Umwelt-Krieg-Konflikten.

00:02:00: Wir suchen keine einfach los und zu finden, sondern wir suchen alle verschiedenen Perspektiven zu finden, zu verstehen.

00:02:09: Ich bringe alles in eine Tisch und sage, dass das passiert.

00:02:13: Die Menschen haben keine Gleichperspektive überall in der ganzen Welt und das ist bei mir faszinierend.

00:02:20: Und die Möglichkeit, ich kann auch Environmental Anthropologie machen.

00:02:24: Ich forsche mit momentan Pflanzen, spezifische invasive Pflanzen, die Eucalyptus in Europa und die Beziehung zwischen Menschen, die diese Pflanzen in die Landschaft haben.

00:02:37: Und was passiert?

00:02:37: Was sagen die Leute?

00:02:39: Machen die Leute.

00:02:40: Es gibt Leute, die möchten diese Pflanze nehmen und eine heimische Pflanze bringen in die Landschafter.

00:02:47: Und ich habe auch geforscht über Bienen und Imkerei in Sardinien.

00:02:51: Die Lande, ich komme auf.

00:02:52: Und ich finde das so entspannender.

00:02:55: Die Anthropologie geben mir diese Möglichkeit, zu verschiedenen Komplexdinge zu füllen.

00:03:00: Gibt

00:03:01: es einen Unterschied zwischen der Imkerei auf Sardinien und zum Beispiel in Österreich?

00:03:08: Ja!

00:03:09: Ja, stimmt.

00:03:11: Zum Ersten, die Pflanzen sind nicht die gleiche in österreichischer Landschaft und in Sardinien.

00:03:17: Und das ist die erste Punkt.

00:03:19: Die Imkerei ist immer eine Beziehung zwischen Menschen, Bienen, um Pflanzen und Umwelt.

00:03:25: Also was passiert mit der Umwelt?

00:03:27: Zum Beispiel Wetter, Wald, wann die Blumen blumen.

00:03:30: Und dann ist eine sehr wichtige Beziehung zwischen die Bienen und die Pflanze und die Menschen, die Imkrin, sollten das verstehen.

00:03:39: Imker arbeiten.

00:03:40: Es gibt viele viele Unterschriften hier in Österreich.

00:03:44: Es gibt viele Schnee zum Beispiel und die Zeit von die Blumen, wo Honig machen, es ist sehr kurz Ende Juli es gibt gar nicht und die Bienen stark sollten noch einmal verschutzt.

00:03:57: Aber in Sardinien wir haben die ganze Zeit eine ganze Jahre mit Bienenmöglichkeiten.

00:04:03: Aber jetzt momentan ist es ein bisschen schwierig, weil mit Klimawandel momentan es ist Was passiert?

00:04:09: Das ist alles ganz ganz anderes.

00:04:11: Und bei Imker in Zardinien, es ist sehr wichtig, die sagen, das ist eine sartische Honig zum Beispiel, weil die sind sartische Menschen in einer sartischen Landschaft, alles sollte sartischer sein.

00:04:25: Also das ist eine sehr interessant Probleme in Zardinien, in sartischer Imkerei.

00:04:31: Also du isst auch gerne Honig?

00:04:33: Ja,

00:04:34: stimmt aber nicht alles.

00:04:35: Okay, welcher nicht?

00:04:36: Also ich Sammel Honig von verschiedenen Land.

00:04:39: Ich esse nicht die Honig, wenn man schreibt eine Mischung von Honig aus, zum Beispiel Österreich oder EU und Argentinien oder China oder etwas.

00:04:51: Die Mischung sollte die Bienen machen.

00:04:54: Also wenn es gibt so viele Blumen und dann die Bienen nehmen diese Nectar und sie machen eine Mischung selbst.

00:05:02: Aber wenn die die Menschen nehmen verschiedene Honig.

00:05:06: von verschiedenen Ländern in der Welt, für eine Glaschonig zu machen.

00:05:12: Sie sollte die Qualität von die Honig ganz trennen, für eine Mischung zu machen.

00:05:18: Sie benutzen zum Beispiel Eis.

00:05:22: Die chemische Komposition ist ganz anders.

00:05:25: Es ist besser Marmelade dann.

00:05:27: Aber normalerweise mache ich viele Honig.

00:05:30: Ich mag Honig auch sehr.

00:05:34: Wir hatten früher auch einen Bienenstock hier auf dem Dachgarten von Kunst aus Wien.

00:05:38: Also wir sitzen hier ja in der Dachwohnung und haben auch einen Blick in den Garten hinaus.

00:05:42: Mittlerweile sind die aber nicht mehr bei uns aus unterschiedlichen Gründen, aber sie haben doch einige Jahre bei uns gelebt und da hatten wir sogar einen Honig, den wir da noch im Shop verkauft haben.

00:05:51: Ich glaube, auf einigen Dächern in Wien stehen Bienenstöcke.

00:05:54: Ich glaube,

00:05:55: ich habe das gelesen.

00:05:56: Es gibt viele mehr Tausenden Bienenstock überall in Wien, aber diese urbanische im Bereich in Wien.

00:06:04: Jetzt ist momentan, glaube ich, ein bisschen wenig, weil Klimawandel auch.

00:06:09: Es ist eine sehr wichtige Probleme um die Bienen.

00:06:12: Letzte Jahre zum Beispiel, ich weiß, die im Bereich hier in Wien, habe so viele Probleme gehabt mit Bienenstocken.

00:06:18: Weiß nicht, warum.

00:06:19: Und in ganz Europa gibt es viele komplizierte Probleme mit verschiedenen Dingen.

00:06:25: Also Insekten oder die die Blumen nicht Nektar haben und dann keine Hönig und keine Essen von die Bienen.

00:06:34: Die Bienen sollte die Nektar und Pollen essen, nicht Zucker.

00:06:38: So wie die Menschen.

00:06:40: Ja.

00:06:40: Sollten auch nicht zu viel Zucker essen, das stimmt.

00:06:42: Ja, stimmt.

00:06:43: In deiner Forschung geht es ja auch oft um das Verhältnis von Mensch und Natur.

00:06:48: Wie würdest du dieses Verhältnis heute beschreiben?

00:06:51: Ich denke, das hängt von Ort ab.

00:06:54: Also Menschen auf der ganzen Welt beziehen sich auf unterschiedliche Weise und auf die Natur.

00:07:00: Die Striche-Trennung zwischen dem als Menschen und Natur bezeichnet gilt nicht überall von jedem auf der Welt.

00:07:08: Also das bedeutet nicht, wo zum Beispiel die Indigenous populations in South America.

00:07:14: Also diese Trennung ist typisch für die westliche Art, die Menschheit und das, was nicht menschlich ist.

00:07:20: und das

00:07:21: kommt aus einer christlichen und jüdischen Tradition.

00:07:25: Das ist eine der Gründe, warum wir keine kläre Losung vor Umweltkonflikte weltweit finden können.

00:07:31: Und selbst, z.B.

00:07:32: in Europa oder z.B.

00:07:34: in Österreich betrachten können wir auf den ersten Blick meinen, dass alles das gleiche Idee haben über die Natur, aber trotzdem probieren wir uns mal Landwirte, Politiker, Umweltschutzer, Biologin und Windkraft.

00:07:49: Unternehmen auf einem Tisch alle zusammen und sagen wir, was sollten wir machen hier?

00:07:54: Und jedes Beginn zu sagen, etwas überwindet in eine komplett verschiedene Weise.

00:08:00: Jedes Perspektive ist etwas anderes.

00:08:03: Und das, was die Anthropologie macht, versteht diese Komplexität und sucht von keinem einfach los und zu finden, sondern jedes Perspektive und sagen vielleicht unsere westliche weiße Idee, Philosophie ist nicht die besten, weil wir haben Wissenschaft, aber vielleicht es gibt verschiedene Ways zum Denken und das kann nicht böse oder gut sein, aber trotzdem es gibt eine Bedeutung, eine Value dort.

00:08:34: Julius von Bismarck zeigt in einigen seiner Werke in der Ausstellung auch, als er spielt oder hält uns auch ein bisschen den Spiegel vor, weil wir als Menschen, vor allem in der westlichen Welt ja, oft glauben, dass wir die Natur beherrschen.

00:08:48: können.

00:08:48: Also es gibt ein Video, wo er das Meer auspeitscht oder er versucht, Blitze zu fangen oder zumindest zu lenken, also große Naturgewalten, die die Kräfte haben, die wir kaum ermessen können und er stellt sich denen als sozusagen als kleiner Mensch.

00:09:04: und das Ergebnis sieht man dann auch in der Ausstellung.

00:09:06: und dieses Spiel oder dieser Spiegel, der uns davor gehalten wird, das finde ich trifft auch das, was du sagst, also dass unsere Einstellung zu diesem Begriff Natur auch ein ganz spezifisches Konstrukt ist, dass vielleicht in anderen Teilen unserer Welt ganz anders funktioniert.

00:09:21: Ich

00:09:21: finde, das ist so eine Entspannung, die Ausstellung, um wie Jules vom Bismarck das gemacht hat, wie lange ist die Video, so viel Zeit mit diesem, weiß nicht, die Peitsche,

00:09:32: die

00:09:33: mehr.

00:09:33: und als Besucherin, ich bleibe dort, es ist nicht langweilig, ich warte etwas zu passieren, aber ich verstehe, wie suchen immer eine Konflikt zu finden mit Natur.

00:09:46: Wir machen alles.

00:09:48: Wir sollten die Natur kontrollieren.

00:09:50: Es gibt einen Fluss, die geht diese Direktion.

00:09:53: Und dann, wir machen das nicht.

00:09:55: Wir möchten etwas anderes dort machen, z.B.

00:09:58: eine große Flughafen.

00:10:00: Und dann, wir sagen, okay, diese Fluss, wir sollten dort bringen.

00:10:04: Und dann, wir bauen so viele Dinge.

00:10:07: Wir möchten immer kontrollieren alles.

00:10:10: Aber die Probleme ist nicht tief.

00:10:11: Wir können nicht kontrollieren.

00:10:13: Die Probleme, wir sollten eine inzwischen Lösung zu finden.

00:10:17: Wir sind ein Teil, wenn wir möchten, z.B.

00:10:20: die Fluss in eine andere Direktion bringen, vielleicht nicht jetzt, vielleicht nicht in zehn Jahre, aber dann in zwanzig Jahre etwas passiert.

00:10:29: Was passiert letzte Jahre z.B.

00:10:31: in Spanien?

00:10:32: Sie haben so viel gebaut, wo die Fluss sollten gehen und dann, wenn etwas passiert, ja, es ist eine Probleme.

00:10:40: Aber du musst nicht kontrollieren, sollten eine zusammen zu finden.

00:10:46: Wir können auch mit dem Fluss erleben, zum Beispiel mit Wasser erleben, zum Beispiel Venedig.

00:10:52: Sie haben die ganze Zeit in Venedig mit Wasser gelebt.

00:10:56: Das ist eine Lösung.

00:10:57: Es gibt viele Möglichkeiten.

00:10:59: Das

00:10:59: Zusammenleben ist wichtig, ne?

00:11:01: Ja, ja.

00:11:02: In der Ausstellung geht es unter anderem darum, wie unser Bild von Natur durch kulturelle Bilder und Geschichten mitgestaltet wird.

00:11:09: Wie stark sind wir davon geprägt und wo liegen vielleicht kulturelle Unterschiede?

00:11:14: Wie gesagt,

00:11:14: die Kotomie von Kultur und Natur gilt nicht von alles und überall auf der Welt.

00:11:20: Die Art und Weise, wie wir unsere Menschheit und die Welt wahrnehmen, ist irgendwie viel Schicht.

00:11:29: Bedeutungen, die sich im Laufen der Geschichte überlagen.

00:11:33: Ich bringe ein Beispiel von meiner Forschung die Bienen und Imkerei.

00:11:38: Vor zwanzig Jahren wurden Bienen weitgehend als stechende Tieren betrachtet.

00:11:43: Außerhalb der Plase von Entomologien und Imkerinnen wurden Bienen oft als Drohung dargestellte.

00:11:50: Kennst du?

00:11:51: Der Film der tödlischen Schwarm, der Horror-Movie von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von

00:12:06: ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ... von ...

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00:12:30: Diese gilt sehr aggressiv und mit einer Tendenz zum Schwaben.

00:12:35: immer also nicht möglich zu behandeln, nicht einfach.

00:12:39: Aber die Menschen, wo diese Bienen einmischen sind, wissen wie die Honig machen.

00:12:45: Aber trotzdem, die Geschichte sagt eine Jahre später eine nicht sehr gute Der Assistent, es ist immer.

00:12:51: Die Schule von der Assistent hat die Schuhe von der Assistent hat die Schuhe von der Assistent hat die Schuhe von der Assistent hat die Schuhe von der Assistent hat die Schuhe von der Assistent hat die Schuhe von der Assistent hat die Schuhe von der Assistent hat die Schuhe von der Assistent hat die Schuhe von der Assistent hat die Schuhe von der Assistent hat die Schuhe von der Assistent hat die Schuhe von der Assistent hat die Schuhe von der Assistent hat die Schuhe von der Assistent hat die Schuhe von der Assistent hat die Schuhe von der Assistent hat die Schuhe von der Assistent hat die Schuhe von der Assistent hat die Schuhe von der Assistent hat die Schuhe von der Assistent hat die Schuhe von der Assistent hat die Schuhe von der Assistent hat die Schuhe von der Assistent hat die Schuhe von der Assistent hat die.

00:13:21: Es ist ein Problem.

00:13:22: Und dann die US-Inkerei.

00:13:24: Wie sollte man denken, ist eine Tochter der europäischen Inkerei.

00:13:28: Daher ist die Abismelifera dort nicht heimisch, sondern würde von europäischen Siedlerinnen importiert, zusammen mit der rhetorik der Sammung der amerikanischen Wildnis.

00:13:40: Und dann, als diese afrikanisierte Bienen aus Brasilien, die Brasilien sagte, yeah, jetzt wir haben unsere wichtige Bienen, Honey Bienen.

00:13:50: unsere beste honigbine, eine brasilianische honigbine, sondern die us im kreis sagte oh no.

00:13:57: und jetzt was sollten wir machen wenn diese afrikanische honigbine kommen hier und dann sie nehmen alles unsere im krei, unsere monolitische im krei.

00:14:08: das ist sehr perfekt.

00:14:09: die losung eine möglichkeit wäre eine große wand zu bauen zwischen mexico und california.

00:14:17: erinnest du etwas?

00:14:19: komplett?

00:14:20: Ja,

00:14:20: und dann diese Diskurse über Rassismus.

00:14:23: in der Vordergrund des Bienengesprächs haben immer die afrikanische Bienen betreuend die angeblisht monolithische Weise der US-Gesellschaft und die Diskurse über Bienen und Menschen überlappten sich gewissermaßen.

00:14:37: Also das ist immer alles so kompliziert.

00:14:39: Sie haben über die Bienen, afrikanische Honigbienen gesprochen, aber die Probleme war diese Gesellschaft.

00:14:45: Wir sehen, wir möchten nicht die afrikanische, die Probleme.

00:14:49: was da.

00:14:49: Heutzutage habe Bienen eine andere Rolle.

00:14:52: Du hast das gesagt.

00:14:53: Du hast die Bienenstocke hier.

00:14:54: Also sie haben eine andere Rolle übernommen.

00:14:57: Seit ihrem Rückgang heißen wir sie in die Städte.

00:15:00: wie kommen und gestalten diese insektfreundliche Stadt.

00:15:04: Also zum Beispiel in der Haltestelle in Wien wir aber so viele Pflanzen für die Bienen, Bienen freundlich Pflanzen.

00:15:11: Das heißt wir Bienen sehen verhandelt wie wir im urbanen Raum leben.

00:15:16: Und dann siehst du Es gibt eine enge Beziehung zwischen unserer Art als Menschen zu leben und unserer Wahrnehmung dessen, was wir Natur nennen.

00:15:25: Also es ist immer so eine Mischung.

00:15:28: Das sind sehr spannende Perspektive und auch ein spannendes Narrativ, das man in der Menschheitsgeschichte ja doch auch immer wieder mal hat, dass man so das eines nimmt und es für was anderes darstellt, um seine Argumente auch irgendwie darzubringen.

00:15:41: Diese Narrative, diese Erzählungen erzeugen natürlich auch Bilder und auch Julius von Bismarck arbeitet sehr, sehr stark mit Bildern, egal ob sie jetzt Videos sind oder Fotografien oder andere Installationen und er arbeitet auch ganz bewusst damit.

00:15:54: Also er spielt auch ein bisschen so mit der Ästhetik von diesen gewaltigen Bildern.

00:15:59: Wie würdest du sagen, sprechen solche Bilder unsere Wahrnehmung an und wie können solche Narrative vielleicht auch geändert werden?

00:16:06: Also wie kann Kunst uns helfen, da auch mal andere Perspektiven und andere Erzählungen auch zuzulassen?

00:16:13: Also

00:16:13: das ist eine sehr gute Frage, weil in Anthropologie jetzt wir haben viele, viele Diskussion über diese Probleme.

00:16:20: Also wir sind in die Anthropozäen und wir sollten etwas machen, was sollten wir tun?

00:16:26: Antropologie, es gibt viele Anthropologinnen, die machen Forschung zusammen mit Künstlern und die forschen eine verschiedene Perspektive zu bringen in diese Beziehung zwischen Menschen und Natur und vielleicht keine mehr dieser Trennung zwischen diese zwei Ideen.

00:16:46: Und ich finde die Aufstellung von Julius von Bismarck sehr, sehr wichtig in dieser Ziel, weil er benutzt so viele klassische Dinge, zum Beispiel die Linien, die Lichter.

00:16:58: Das sind die ersten Dinge, die du als Künstler lernst.

00:17:01: Beginnst um etwas machen und sehr typisch.

00:17:05: Wir haben diese Beziehung gebaut in Vergangenheiten.

00:17:09: Zum Beispiel denkst du Bernini.

00:17:11: Also die Lichter gehen in eine spezifische Ziel und sagen etwas über die Beziehung zwischen die Menschen und die Gott.

00:17:20: zum Beispiel.

00:17:21: Es ist so wichtig in Julius von Bismarck, dass er benutzt diese klassische Dinge, diese klassische Tool, aber in eine ganz, ganz anderes Richtung.

00:17:31: Und dann, wir denken immer die ganze Zeit, was sollten wir tun?

00:17:35: Es ist diese Beziehung, wie möchten, in unsere Zunkunft bringen.

00:17:39: Es ist die einzige Weise zum Leben.

00:17:42: oder vielleicht wir können etwas anderes machen.

00:17:45: Wir reflektieren.

00:17:46: Er macht das, weil er benutzt diese Klasse.

00:17:50: Wie verstehen diese Sprache, diese grafische Sprache?

00:17:53: Das ist sehr gut auf den Punkt gebracht.

00:17:55: Das stimmt.

00:17:56: Wie die schwalle Anthropologie.

00:17:57: Genau.

00:17:58: Du hast das erste angesprochen mit dem Licht.

00:18:00: In der Ausstellung sehen wir Werke, in denen Feuer nicht nur als Bedrohung, sondern auch als Teil eines Kreislaufs dargestellt wird.

00:18:07: Wie siehst du diese Umkehr von der Natur als große Macht, die uns bedroht hin zu einer Natur, mit der wir in Beziehung stehen?

00:18:14: Julius von Bismarckwerk fordert uns auf eine andere Standpunkte einzunehmen.

00:18:20: Sowohl physische in der Ausstellung als auch metaphorisch in unserem Kopf.

00:18:25: Natur ist nicht länger etwas da draußen, sondern wir sind in sie eingetauscht.

00:18:31: Sie ist weder gut noch böse, sondern vielmehr ein integraler Bestandteil unserer Lebens.

00:18:37: Das ist eine der außergewöhnliche Aspekte dieser fantastischen Ausstellung.

00:18:42: Ich finde das.

00:18:43: Und das gelingt ihm in alles, was ABG gesagt hat, die Linien.

00:18:48: so viele Aspekte, die wir sehen.

00:18:51: Und wir nehmen eine ganz ganz andere Position.

00:18:55: aber trotzdem in eine Sicherheit.

00:18:57: Wir sind Teil, wir sind Neben, was Julius von Bismarck hat gemacht.

00:19:01: Wir sind dort mit der Künstler, z.B.

00:19:04: in der Video von der Hetze.

00:19:06: Und wir denken, wir sind mit der Künstler, aber trotzdem, wir sind in einer sicheren Position.

00:19:13: Wir sind in Wien, in Kunsthaus Wien und wir bleiben hier in einer privilegierten Position, glaube ich.

00:19:20: Also das ist, ich finde, es ist so Entspannung.

00:19:23: Weißt du, in... Anthropologie wie reflektieren über die Beziehung zwischen im visuellen Anthropologie zwischen die Fotografie die Leuten die Besucher oder Schauen die Fotografie oder Video was sage und die Korpe von die EthnografInnen.

00:19:39: und wenn du etwas schaubst zum Beispiel eine Filme der hat eine EthnografInnen gefilmt du in dieser Situation nimmst die Korpe von der EthnografInnen.

00:19:50: also du bist da.

00:19:52: es gibt nicht nur die oder die Dinge der Ethnograph hat gefilmt oder fotografiert, sondern du fühlst auch die Körper von diesen Menschen.

00:20:03: Also das finde ich mit Julio Bismarck.

00:20:05: Es ist sehr, sehr wichtig und ich finde das eine sehr interessante Beziehung.

00:20:11: Er kann bauen mit den Besuchern.

00:20:13: Wir fühlen uns ein Teil unserer Arbeit.

00:20:16: Ich würde jetzt schon zum Ende kommen, weil ich glaube, dass das jetzt ein sehr guter Abschluss ist.

00:20:21: Du hast es auch gut zusammengefasst.

00:20:23: Und wir sehen es auch bei unseren Besucherinnen, die die Ausstellung besuchen.

00:20:26: Das ist so ein ganz eigenes... Es nimmt einen mit, also die Werke lassen einen nicht kalt, sondern man nimmt wirklich unterschiedliche Perspektive an.

00:20:34: Und das ist eigentlich sehr schön und findet auch der Sinn und Zweck einer Ausstellung in diesem Format am Krieger.

00:20:40: Wenn du eine Einladung an unsere Zuhörerinnen und Zuhörer richten möchtest, worauf können sie sich bei dem besonderen Tag nehmen?

00:20:50: Ich

00:20:56: glaube, dank des Werks von Julius von Bismarck können wir eine Reise antreten, um die Welt zu erfahren.

00:21:03: Es ist, als ob wir die naturliche Aspekte von die Welt in unsere Hände nehmen und mit ihnen spielen könnten.

00:21:10: Und das finde ich, was wir sollten erwarten im Dialog.

00:21:14: Und wir können ... auch denke ein paar Fragen vielleicht.

00:21:18: Wie wollen wir in diesem Welt leben?

00:21:20: Wollen wir weiterhin kämpfen, in dem Türricht den Versuch, die Natur zu bendigen?

00:21:26: Oder gibt es ein anderes Weg, der uns möglich in Zeiten der Kreise zu gedeihen?

00:21:32: Vielleicht können wir sprechen, wo wir diese eine Losung zu finden in unsere kleine Leben.

00:21:37: Vielen Dank.

00:21:38: Das heißt, wir freuen uns schon mit dir auf diesen Dialog.

00:21:41: Bringt eure Fragen mit.

00:21:42: Noch ein kurzer Hinweis am Mittwoch.

00:21:44: Nach dem vierzehnten Jänner, zwanzig, Start, achtzehn Uhr, findet die Führung im Dialog statt und wir freuen uns auf euch.

00:21:52: Bleibt neugierig.

00:21:53: Bis bald.

00:21:54: Kunststoffe ist eine Produktion des Kunsthauses Wien.

00:21:57: Moderation und Redaktion, Irene Wolfram.

00:21:59: Redaktion, Produktion und Regie, Sarah Trepter.

00:22:02: Grafische Gestaltung,

00:22:04: Chin Chin.

00:22:05: Podcast-Jingle, Dominic Rühnerger.

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