#6 Seeds. Kuratorin Sophie Haslinger
Shownotes
Samen bilden die Grundlage unseres Lebens. Die Ausstellung Seeds. Reclaiming Roots, Sowing Futures erkundet die vielschichtigen Bedeutungen von Samen und Saatgut als Spiegel unseres Verhältnisses zur Erde und zueinander. Werke von vierzehn internationalen Künstler*innen erzählen vom Verschwinden und Bewahren, von Verlust und Regeneration, vom Potenzial des Sorgens und des gemeinsamen Wachsens.
In dieser Folge sprechen wir mit Kuratorin Sophie Haslinger über Themen wie Migration und Kolonialismus, indigenes Wissen und Biodiversität, die in der Ausstellung behandelt werden, wie sie an eine Gruppenausstellung dieser Größe herangegangen ist, welches spannende Programm die Ausstellung begleitet und was Besucher*innen im besten Fall aus Seeds. Reclaiming Roots, Sowing Futures mitnehmen können.
Gleichzeitig ist diese Folge auch ein kurzer persönlicher Rückblick: Nach elf Jahren im KunstHausWien beginnt für Sophie Haslinger ein neuer Lebensabschnitt – im Podcast erzählt sie von ihren weiteren Plänen, was sie aus dem KunstHausWien mitnehmen und was sie auch vermissen wird. Wir wünschen viel Erfolg und alles Gute auf dem weiteren Weg!
Mehr Infos zur Ausstellung und dem Programm gibt's auf unserer Website: https://www.kunsthauswien.com/ausstellung/seeds Mehr zur Publikation: https://www.kunsthauswien.com/media/seeds-publikation-seeds-reclaiming-roots-sowing-futures
KunstStoffe ist eine Produktion des KunstHausWien. Moderation & Redaktion: Irene Wolfram Redaktion, Regie & Produktion: Sarah Trepte Podcast-Jingle: Dominic Grünanger Grafik: CinCin
Transkript anzeigen
00:00:00: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge Kunststoffe aus dem Kunsthaus Wien.
00:00:10: Heute geht es um die Ausstellung Seeds, Reclaiming Roots, Sewing Futures – eine Ausstellung, die sich mit Samen beschäftigt aber eigentlich etwas viel größerem mit unserem Verhältnis zur Natur, Zukunft und Zueinander.
00:00:23: Zu Gast ist heute die Kuratorin der Ausstellung Sophie Haslinger.
00:00:26: Schön, dass du da bist Sophie.
00:00:27: Hallo!
00:00:28: Danke für die Einladung.
00:00:29: ich freue mich auf unser Gespräch.
00:00:30: Ich freu mich auch schon sehr, dass wir heute ein bisschen tiefer eintauchen können in die Ausstellung aber auch in deine Perspektive darauf.
00:00:38: Ich starte gerne mit einer einfachen aber oft sehr aufschlussreichen Frage Was bedeuten Samen für dich persönlich?
00:00:46: Das ist gar nicht so leicht zu beantworten weil natürlich... dass jetzt sehr an dem Aufstellungsthema und an meiner Beschäftigung mit Samen im Zuge der Ausstellung sich entwickelt hat.
00:00:59: Ausgangspunkt war das Samen, weil er zugleich etwas sehr konkret ist – was jeder kennt!
00:01:06: Man ist umgeben mit Samem jeden Tag.
00:01:09: Hafer verlocken in der Frühessen, Bohnen, Erbsen, Kaffee, den wir trinken.
00:01:15: Die Baumwollkleidung die wir tragen und die meisten von uns haben schon mal Samen auch eingepflanzt und ein kleines Plänzchen im besten Fall wachsen sehen.
00:01:25: also ist etwas so jeder Bezug dazu hart und auch ich und die mehr ich mich damit beschäftigt hat.
00:01:30: das zu spannender fand ich das Thema Und in Samen gehen eben vom sehr konkreten zum sehr abstrakten und in der Ausstellung wird es sehr stark sichtbar, dass Samen nicht nur die Grundlage des Lebens sind sondern sich ganz viele Fragestellungen soziale politische ökologische verknüpfen.
00:01:50: Und wann hast du angefangen dich mit diesem Thema zu beschäftigen?
00:01:54: Also ist es so sagen... ist es vom Samen ausgegangen oder...?
00:01:58: bist du über unterschiedliche Wege immer wieder vielleicht auf das Thema Samen zurückgekommen.
00:02:02: Also wo hat es begonnen und wo ist es dann so konkret geworden?
00:02:06: Auch so zeitlich, wie lange arbeitet man da eigentlich an so einem Thema, wo du sagst ah ich glaube das ist ein Thema für eine Ausstellung.
00:02:12: Ja ihr letzteres.
00:02:13: also ich glaube dass das Thema beschäftigt mich so zwei Jahre.
00:02:17: grob gesagt sehr intensiv habe ich einen Jahr an der Ausstellung gearbeitet und mich mit dem Thema beschäftigen.
00:02:23: Es war sicher so meiner Beschäftigung und meine Kuration im Kunsthaus eben zu ökologischen Themen, zu Recherchen wo ich sehr viel auch mit verschiedenen künstlerischen Projekten immer zu tun habe.
00:02:37: Das Samen immer wieder vorkam und manchmal sehr konkret aber oft eher so im sozusagen nicht als konkretes Thema sondern das so mitschwingt weil es natürlich egal... Ich hab eine Ausstellung gemacht über Wald, über das Ökosystem Wald oder auch wenn es konkrete Arbeiten gibt über Pflanzen, alles Mögliche, wo der Samen mitgeschwungen ist oder irgendwie Teil davon war.
00:03:03: Und das hat sich dann also sehr stark bei mir die Idee manifestiert, dass ich eine Ausstellung machen will und es war eben dann der richtige Zeitpunkt im Rahmen der Klimabianale weil es war klar, es soll eine Gruppenausstellung werden.
00:03:17: Mir war auch wichtig gerade bei der Klimakrise, die oft sehr abstrakt ist, die sehr komplex ist wo man auch schnell überfordert ist, eigentlich mit allem und den Fragestellungen.
00:03:29: Etwas zu nehmen was eben ganz konkret ist aber trotzdem diese großen Themen aufmacht also irgendwie so vom kleinen Samenkorn in die ganz großen komplexen Frageställungen zu gehen ohne dass man gleich denkt ah das ist zu kompliziert und so abstrakt.
00:03:46: damit fange ich gar nix an.
00:03:48: Und das war so ein bisschen die Grundidee dahinter, wie die Ausstellung entstanden ist und dann habe ich mich eben im letzten Jahr würde ich sagen ganz intensiv damit
00:03:56: beschäftigt.".
00:03:57: Du hast jetzt schon die großen Themen der Ausstellung angesprochen aber wenn du sie noch konkretisieren würdest für jemanden, der noch gar nicht richtig weiß was da auf einen zukommt?
00:04:07: Wie würdest du diese Ausstellungen kurz
00:04:10: beschreiben?".
00:04:11: Die Ausstellung beschäftigt sich mit Samen und Saatgut als Spiegel unseres Verhältnisses zu Erde und zueinander.
00:04:18: Sie nimmt Samen, also die künstlerischen Projekte eigentlich nehmen Samen als Ausgangspunkt um über die Komplexität und Verwobenheit der ökologischen Krise nachzudenken Und themenmäßig bewegen sich die Werke in ganz unterschiedlichen Bereichen.
00:04:36: Es geht um Landwirtschaft, es geht um Biodiversität, es ist auch um den Verlust von Wissen und es geht aber genauso um kollektive Praktiken, um Fürsorge und um Zukunfte.
00:04:46: Vielleicht machen wir es ein bisschen konkrete.
00:04:48: wenn man jetzt so an das Thema Samen sieht, denkt man wahrscheinlich ganz konkret, man hat irgendwie die Vorstellung von einem Samenkorn Meistens von einem Getreidekorn irgendwie vor sich.
00:04:57: Aber in der Ausstellung geht es ja einfach um mehr, es geht nicht nur um Ackerbau, es gibt nicht nur im Landwirtschaft, das geht auch nicht nur eine Art Entwicklung der Menschheit sondern es geht auch um den Samen als Gefäß und als Wartegabe von Wissen.
00:05:10: Vielleicht magst du anhand von ein paar Beispielen vom Künstlerinnen uns erzählen wie komplex dieses Thema Samen eigentlich sein kann und was da alles dranhängt?
00:05:19: Ja also vielleicht schon kurz vorweg gesagt... In Samen ist eben mehr als nur eine biologische Einheit.
00:05:26: Und schon das allein ist Faszinierend, also in Samen trägt Vergangenheit und Zukunft in sich und dass diese Fähigkeit der Keimfähigkeit,
00:05:35: d.h.,
00:05:35: dass in Samem einfach über einen langen Zeitraum unter Anführungsstrichen im Schlaf sich befinden kann und sozusagen erst wenn die Bedingungen richtig sind, erst wenn es genug Wasser, genug Licht gibt was auch immer braucht dann sozusagen keimt.
00:05:50: Es ist etwas, was ganz wichtig ist und auch in der Ausstellung Thema ist.
00:05:55: Was diese Faszination auch ein bisschen ausdrückt, warum Samen eben so besonders sind?
00:06:00: Und natürlich also Samen sind in ganz vielen Kulturen ja auch ein Symbol für Hoffnung, für Transformation, für Wachstum – das kommt natürlich nicht von irgendwo her!
00:06:10: Um konkrete Beispiele zu nennen, es sind ja dreizehn künstlerische Positionern wir werden wahrscheinlich nicht alle... da ins Detail gehen können.
00:06:19: Das erste Werk, das zu sehen ist eine Skulpturengruppe von Schumannamanna Und das ist aus der Serie Caché.
00:06:26: Die Skulpturengruppe heißt Family Extended, bitte steht das drei Skulptur und es sind Skulpturn also Keramiken eigentlich die auf so einem Podest stehen, der aus so einem Gitter besteht.
00:06:38: Das ist ein industrielles Material und Ausgangspunkt bei der Arbeit sind traditionelle Gefäße – die Kabias, die in der Levante verbaut worden sind im Gebäuden um traditionell eben Samen zu sammeln, Saatgut zusammen einerseits ums zu verwenden an auch ums zu bewahren und im nächsten Jahr auszusehen.
00:06:57: Und das ist sozusagen eine Form, die dieses Gefähe... also dieses Gefäs was sozusagen ganz wichtig ist, ganz konkret, um wirklich diese Samen zu sammeln aber auch natürlich sehr symbolisch.
00:07:09: Und eine ganz wichtige Ausstellung ist eben diese Wiederanneignung von Wissen, von Praktiken die teilweise verloren gegangen sind bzw das Bewahren davon und sie stellt das absichtlich auf dieses Gitterpotest.
00:07:23: Das referenziert wiederum auf sehr moderne, sage ich mal Formen der Samenspeicherung nämlich in Saatgutbanken.
00:07:31: Der bekannteste ist der Swarbert Global Seedwald in Spitzbergen, der auch als Dooms Walled bezeichnet wird und eben diese Regale, diese Gitter das ist sozusagen etwas was darauf referenziert.
00:07:44: Und was auch dieser zwei sehr unterschiedlichen Zugänge hier in Verbindung bringt.
00:07:50: Das ist jetzt nur ein Beispiel wo der Samen als Gefäß oder überhaupt dieses Bewahn einen ganz wichtigen Stellenwert hat.
00:07:57: Es gibt ja auch – also das ist schon erwähnt, es gibt dreizehnkünstlerische Positionen.
00:08:02: Wie hast du die Künstlerinnen oder die Werke ausgewählt?
00:08:06: Also sind das zum Teil auch Erarbeiten, die erst entstanden sind für die Ausstellung?
00:08:09: Sind's Werken, die du vielleicht irgendwo schon mal gesehen hast?
00:08:11: Oder gibt es Künstlern, wo du sagst mit denen, wolltest du schon immer mal zusammenarbeiten?
00:08:15: Also wie ist deine Auswahl zustande gekommen?
00:08:18: Das ist ein langer Prozess, der sich wirklich über Wochen, Monate entwickelt und mir war ganz wichtig einerseits eine Vielfalt an Themenbereichen aufzumachen.
00:08:29: Wie ich eben schon erwähnt habe, sind Samenzartgüste Auspunktspunkt aber es geht eben so ne... an breiteren Themen.
00:08:35: Und sowohl eben das Thema Ernährungssouverität und Landwirtschaft dabei zusammen, aber auch in Richtung Migration- und Kolonialismuswerke dabei zu haben.
00:08:44: ein ganz wichtiges Thema ist Saatgutaktivismus und auch Saat gut als Commons also als Gemeingut Aber genauso eben in mehr spekulative Zukunfte zu gehen.
00:08:55: und so habe ich eben Positionen ausgewählt die das irgendwie abdecken und trotzdem irgendwie ein gemeinsames Narrativ durch die Ausstellung ermöglichen.
00:09:02: Das war ein.
00:09:03: das andere ist es mir wichtig war eben neue Produktionen zu ermöglichen.
00:09:09: Für die Ausstellung und es sind einige Arbeiten ganz neu entstanden, also ob ich wirklich Künstlerinnen eingeladen habe neue Werke zu machen.
00:09:16: Zum Beispiel die in Österreich lebenden Künstlerin Michaela Putz und den Künstlern Christian Kosmasmeyer, die neue Arbeiten gemacht haben.
00:09:24: Dann hab' ich Thule Greenford einen dänischen Künstlers eingeladene Ort spezifische Arbeit zu machen wo eben ein Feld wächst in der Ausstellung Und zusätzlich haben Lucia Pizzani hat neue Collagen gemacht auch eine neue Arbeit.
00:09:39: Also das war mir ganz wichtig und da ist natürlich ein gewisses Risiko damit verbunden, weil wir natürlich in den Dialog gehen aber im Ende was dann sozusagen am
00:09:48: Ende entsteht
00:09:49: von Anfang an natürlich nicht klar ist und dass aber auch hier ein sehr spannender Teil ist der Misser für Freude bereitet eben diese Dialoge zu gehen und eben neu Produktionen zu ermöglichen.
00:10:00: und zusätzlich war es mir ganz richtig arbeiten zu haben, die aus verschiedenen kulturellen und geografischen Kontexten heraus entstanden sind.
00:10:09: Um diese sehr eurozentristische Sicht, die es oft gibt eben dem zu entgehen so gut wie möglich.
00:10:16: Hast du da ein Beispiel, wie sich diese Perspektive oder diese Sicht ganz anders gestaltet als wir sie in der westlichen Welt haben?
00:10:21: Also zum Beispiel einen Kunstwerk das das eigentlich besonders schön darstellt.
00:10:25: Es ist zum Beispiel eine Arbeit in der Ausstellung von Munim Bassif, ein Künstler aus Bangladesch.
00:10:30: Es ist eine Arbeit die aus zwölf Textilien besteht und im Raum hängt.
00:10:36: Sie heißt Songs of Season and Ecological Calendar und bezieht sich eben auf Schriften sehr alter, wo eben Wissen überliefert wird.
00:10:46: Über kulturelle Riten und Praktiken und um das eingebettet sein im Ökosystem und im Zyklus eigentlich der Jahreszeiten.
00:10:55: Jahreszeit ist der falsche Begriff weil es dort nicht die klassischen Jahreszeite gibt wie wir kennen und da sich die Zeit sozusagen eher manifestiert wann welche Früchte reif sind, wann welche Samen gesät werden.
00:11:07: Diese Verbundenheit des Menschen als Teil der Natur ist zum Beispiel ein Beispiel.
00:11:13: Die Ausstellung besteht ja aus ganz unterschiedlichen Medienformen und Arten, also wir haben Videos, wir haben erwachsendes Gras Wir haben Installationen, wir auch digitale Kunst.
00:11:23: Ist es auch einen Zugang für dich wo du sagst Du möchtest ein möglichst großes Spektrum zeigen von unterschiedlichen künstlerischen Ausdrucksformen?
00:11:31: War das ein Kriterium für Dich?
00:11:33: Ja tatsächlich!
00:11:34: Das anspricht...das war auch ein Kritorium eine Bandbreite gewissermaßen zu zeigen, wobei trotzdem die Kunst an sich und das künstlerische Projekt im Vordergrund steht.
00:11:46: Und ich jetzt nicht auf wiegen um brechen irgendwie alle Formen zeigen muss.
00:11:51: aber was mir wichtig ist es so unterschiedliche Zugänge zu haben gerade in eben zu Gruppenausstellungen auch im Rahmen der Klimabianale die ja auch den Anspruch hat sehr auf die Leute zuzugehen mit den Projekten im öffentlichen Raum.
00:12:04: Dass es Arbeiten sind, die mal poetische Zugänge haben, mal mehr wissenschaftliche Zugänge wo man sozusagen als Besucher, als Besucherin in besten Fall auf jeden Fall was findet und anspricht weil Kunst ist immer subjektiv und der einen fühlt sich sehr hingezogen zu einem Werk, unter anderem zu etwas ganz Andere.
00:12:26: Man kann mit dem anderen nichts anfangen.
00:12:27: Und das ist mir schon wichtig so diese Bandbreite ein bisschen zu öffnen.
00:12:32: Vielleicht kommen wir noch einmal zurück auf den Ausstellungstitel.
00:12:35: also Siez an sich ist ja schon namensgebend aber es gibt auch eine Erfolgetitel nämlich Reclaiming Roots & So in Futures.
00:12:42: Also es geht um einen Rückblick oder auch einen Blick in die Zukunft.
00:12:45: Was bedeutet das für dich?
00:12:47: Wie verbindest du diese beiden Ebenen?
00:12:49: Diese Ebenen waren für mich ganz wichtig und sind essentiell für die Ausstellung.
00:12:53: Samen tragen eben Zeit in sich, Vergangenheit und Zukunft gleichzeitig.
00:12:59: Sie sind einerseits biologische Archive, sie speichern vergangene Umweltbedingungen, passen sich an Gegebenheiten an, entwickeln sich weiter und tragen all das in zukünftiges Leben.
00:13:12: Und das ist eines als wahnsinnig faszinierend ist auch essentiell sozusagen für uns als Gesellschaft diese Idee, dass es eben die Vergangenheit, die Zukunft beeinflusst.
00:13:24: Und Reclaiming Roots, das bezieht sich darauf auf was ich schon erwähnt habe, Wissen zu bewahren, aber auch sich wieder anzueignen.
00:13:33: Seit Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts sind seventy-fünf Prozent der weltweiten Kulturpflanzen vielfach verloren gegangen.
00:13:41: Also diese Wichtigkeit Vielfall zu bewaren ist einfach essentiell und genauso eben traditionelle Praktiken rieten traditionelles Wissen egal wo auf der Welt wenn wir unsere Großmütter fragen haben sie wissen was wir sicherlich nicht mehr haben, zum Beispiel über Heilpflanzen.
00:14:01: Über ganz traditionelle Kräuter wie sie verwendet werden aber eben genauso über verschiedene Samen, verschiedene Pflanzen.
00:14:08: einfach diese Vielfalt die drastisch verloren geht und die Verluste.
00:14:12: Biodiversität ist eines der massivsten Probleme unserer Zeit.
00:14:16: Und Sewing Futures bezieht sich natürlich auf die Zukunfter und ich sage absichtlich zukünfter weil es gibt verschiedene zukünfter und wohin wir gehen, das hängt von uns ab.
00:14:29: Und einerseits dieses Bewusstwerden dass die Vergangenheit Zukunft beeinflusst, dass wir nur sozusagen in eine Zukunft gehen können.
00:14:40: Eine nachhaltige Zukunft wenn wir jetzt sehen was wie wir es uns vorstellen.
00:14:46: und darauf zieht sich der Untertitel.
00:14:48: und dieses Reclaiming hat ja auch etwas sehr aktivistisches was mir auch ganz wichtig ist.
00:14:53: Du hast schon den Begriff Samen-Aktivismus erwähnt.
00:14:56: Für mich ist der Begriff jetzt nicht ganz neu, aber vielleicht doch für unsere Zuhörer und Zuhöhrerinnen ein neuer Begriff?
00:15:03: Was genau kann man darunter verstehen?
00:15:06: Ja, Saatgutaktivismus ist eine Form von Aktivismus die anders ist als man sich Aktivismus vorstellt.
00:15:13: Und Aktivismo verbindet man ja oft auf die Straße gehen, Banner zu halten, laut zu sein.
00:15:19: Und Saatgotaktivismos ist ein bisschen das Gegenteil... Es ist etwas, was sehr im Stillen passiert und damit wird gemeint dass es ganz viele Kollektive gibt.
00:15:31: Dass es Einzelpersonen gibt, dass es Netzwerke global gibt die sich einsetzen für die Vielfalt von Saatgut.
00:15:38: Das heißt selbst SaatGut vermehren sammeln bewahren weitergeben tauschen Und das ist ein immens wichtiger Prozess.
00:15:51: wichtig, weil eben hier Vielfalt bewahrt wird und steht im Gegensatz zu einer globalen Situation wo einzelne Konzerne die Macht über Saatgut haben.
00:16:05: Wir haben eine Situation wo vier Konzerner mehr als fünfzig Prozent des Saat-Gutmarkts kontrollieren das sind Bayer, Singenta, Basf & Korteva und gleichzeitig kontrollieren sie einundsechzig Prozent der weltweit verwendeten Akrochemikalien, also Pestizide und Dünger.
00:16:23: Und das ist natürlich eine dramatische Situation – umso wichtiger ist eben dieses Hard-Good-Activismus!
00:16:31: In der Ausstellung ihm zwei Arbeiten, die sich sehr explizit auch mit Saatgut-Aktivismus beschäftigen.
00:16:36: Das ist eine Arbeit von Akredon Harvey, einem Künstler duo aus England, die sehr an der Schnittstelle Aktivismus und Kunst arbeiten.
00:16:44: Es ist eine Arbeit, die auch extra für die Ausstellung entstanden ist und danach auch kompostiert wird – also es ist eine arbeit, Samen aus Grasamen.
00:16:53: Und wo sie zusammengearbeitet haben mit Thelene Schulze von der London Freedom Seed Bank und ein Zitat von ihr sozusagen wirklich in die Natur eingeschrieben wird, dann gibt es eine Arbeit von Alexandra Baumgartner einer Schweizer Künstlerin, die sich über viele Jahre hinweg sehr stark noch immer mit Saatgutaktivismus beschäftigt hat und jetzt selbst Teil davon ist und eine Fotoserie gemacht
00:17:19: hat.".
00:17:20: Das heißt, in der Ausstellung geht es auch um aktivistische Tätigkeit und Aktivismus.
00:17:25: Heißt ja immer sich über das Gedanken zu machen was einen am Herzen liegt und wichtig ist.
00:17:29: Es geht im Endeffekt auch um Kehrarbeit.
00:17:31: Und es gibt sicherlich noch ein paar Themen zum Thema Fürsorge und Kehr im Rahmen von Samen.
00:17:36: Das heißt es geht nicht nur um die Weitergabe von Wissen, von Samenn in ihrer Form sondern auch um das Kümmern damit hier auch etwas Neues wachsen kann.
00:17:45: also eigentlich ein sehr schönes Bild.
00:17:46: sieht man das auch spürt mir das auch in einigen Werken der Ausstellungen diese Kehrarbeit, die eigentlich wir als Museum auch leisten.
00:17:52: Weil wir kümmern uns ja teilweise um lebendige Pflanzen, die auch in der Ausstellung zu sehen sind.
00:17:56: Wenn man diesen Gedanken weiterspielt wie sieht es da mit den Werken selbst aus?
00:18:00: Ja, total.
00:18:01: Es ist ein ganz wichtiges Thema, Carefürsorge und es finde ich auch ganz stark an Saatgut-Aktivismus tatsächlich auch verknüpft weil man ja hier auch Fürsorge macht, Samen seht sich kümmert und auch die Idee dass Samen ein Gemeingut sein sollen.
00:18:19: im besten Fall das waren sie auch immer über Jahrhunderte bis es in den neunziger Jahren eben zu so einer Privatisierung von SaatGut kam.
00:18:27: es würde sicher zu weit aber Grund der Gentechnik war es irgendwie möglich, dann Saatgut zu privatisieren und das hatte fatale Folgen.
00:18:36: Vandana Shiva ist ja ganz wichtig und war prinzipiell für die Ausstellung wichtig, als Denkerin.
00:18:40: Sie ist ja Umweltaktivistin und Wissenschaftlerin, die auch eben das Saat gut als kommengut also allgemeingut diesen Stellenwert ganz hervorgehoben hat.
00:18:49: Das etwas Gemeinsames ist das allen gehört und dieses gemeinsame impliziert ja schon Fürsorge- und Beziehung-, und Carearbeit.
00:18:57: Und wir haben einige Werke in der Ausstellung, die wie du es schon erwähnt hast Wachsen, die lebendig sind.
00:19:05: Beispiel von Christian Kosmasmeier, den Moontree.
00:19:08: Er hat eine neue Arbeit gemacht.
00:19:10: wo er sich aber eine Geschichte bezieht die tatsächlich passiert ist das mit der Apollo-Mission also der Mondmission in den siebziger Jahren Samen mitgeflogen sind und den Mond vierunddreißig mal umhundert haben und es wurde geschaut ob was passiert Ob die Samen nach Erwachsen, ob es sich verändert.
00:19:31: Also das war auch so ein wissenschaftlicher Anspruch dahinter und er hat in der Ausstellung einer Seite Generation eines Mondbaumes sozusagen gepflanzt, der wirklich wächst und auch einen Vertragen im Kunsthaus gemacht dass wir diesen Baum pflegen.
00:19:45: also Wir haben als Institution auch diese Verantwortung übernommen.
00:19:49: Und zusätzlich ist schon erwähnte Werk von Aquedon Harvey Das passt ja auch ganz besonders rein weil die Künstler waren hier dran wochenlang, um dieses Werk zu produzieren mit viel Ungewissheiten verbunden.
00:20:03: Um das kurz zu beschreiben es schaut aus wie so ein großer Banner Und es wurde auf einem jüten Grund, wurden Samen gesät, Grasamen die wir vorhin zum Keimen gebracht haben und dann wurden Buchstaben draufgelegt.
00:20:18: Und haben dieses Zitat gebildet.
00:20:21: Aufgrund des Prozesses der Fotosynthese das Gras ist gewachsen, ist grün geworden und dort wo eben die Buchstabenden den Untergrund bedeckt haben ist es gelb geblieben.
00:20:31: Und die Künstlerin war drei Wochen da und hat nichts von Wien gesehen.
00:20:35: Also sie hat hier gewohnt, war jeden Tag dieses Kunstwerkpflegen.
00:20:40: Die Samen als erster Pflegen dann eben das Gras beim Wachsen.
00:20:44: Sie hat Gewässer, sie hat geschaut ob es richtig gelicht ist, die Temperatur... ...und das war auch ein ganz toller Prozess den dabei zu sein.
00:20:53: Das ist eine Care-Abeit, die sich hier einfach geleistet hat, drei Wochen lang.
00:20:57: Und sie sagt selber dass sie Wahnsinnig viel von Samen lernen, weil man muss sich darauf einlassen genauso wie man sich auf jedes Leben der Wesen einlassen muss.
00:21:09: Es geht um Beziehungen und es geht in der Ausstellung auch ganz stark um Bezierungen und zwar nicht nur Beziehung zwischen Menschen sondern mit unserer Umwelt, mit der Natur, mit Pflanzen, mit Samen, mit eben allen lebenden Entitäten.
00:21:23: Die
00:21:23: Themen der Ausstellungen sind Klimakrise, Biodiversität, Ressourcen.
00:21:27: Was kann Kunst hier leisten?
00:21:29: Was andere Bereiche vielleicht nicht leisten können?
00:21:31: Also du hast jetzt schon angesprochen was man alles in der Ausstellung auch sehen kann Perspektiven wechseln kann.
00:21:37: Was würdest du dir wünschen dass Besucherinnen sich mitnehmen nachdem sie diese Ausstellung besucht
00:21:42: haben?
00:21:43: Ja, was kann Kunst leisten?
00:21:44: Ich finde Leistung schon ein schwieriges Wort.
00:21:47: Tatsächlich weil es sehr diesen Leistungsgedanken also irgendwo das Kunst irgendwas müssen muss kann.
00:21:53: Also Kunst muss gar nichts.
00:21:54: Kunst ist im besten Fall und zum Glück hier frei und das ist das Wichtige.
00:22:00: und dadurch dass Kunst frei ist, dass es nicht in irgendwelchen Strukturen gebunden ist im Sinne von wie z.B.
00:22:06: Wissenschaftler arbeiten müssen.
00:22:08: Es muss eine These geben, es muss eine gewisse Sprache geben auch Medien.
00:22:13: Journalismus ist natürlich in so gewissen Strukturen gebunden und Kunst kann das aufbrechen, Kunst kann alles und muss nichts.
00:22:20: und aus dem Grund ist es möglich dass Kunst auf ganz unterschiedliche Ebenen berührt und Räume aufmacht und Denkräume auf macht provoziert aber auch Zusammenhänge darstellt die vorher einfach soweit weg erscheinen.
00:22:38: Und deswegen ist es so wichtig, dass es Räume gibt wo Kunst sein kann und wenn wir irgendwie über ökologische Zukunft sprechen müssen wir auch darüber sprechen welche gesellschaftlichen Räumen es gilt zu erhalten und da ist Kunst einer dieser Räumer der so wichtig ist.
00:22:57: Kunst kann uns berühren, emotional auch ästhetisch.
00:23:01: Also man findet hier irgendwie einen Einstieg den man vielleicht manchmal über andere Bereiche weniger findet.
00:23:07: und was ich mir wünsche ist dass es in der Ausstellung irgendeinen Impuls gibt das muss gar nichts konkreter sein irgendwas da seinen Reihen zieht dass man ein Thema entdeckt dass man noch nicht irgendwie oder dass man nicht nachgedacht hat irgendwelche Zusammenhänge sieht auch auf einer emotionalen Ebene vielleicht berührt Und ich hab ganz bewusst auch... Die arbeiten zum Saatgut-Aktivismus, eine entschlussgestellte Ausstellung.
00:23:36: Weil es mir auch anliegen ist diese Wichtigkeit dieser Tätigkeit und das Aktivismus und des gemeinsamen Wachsens.
00:23:44: Auch was für die Ausstellung finde ich für mich steht also das gemeinsame Wachsen.
00:23:49: Da liegt sowohl die Zukunft drin als auch das Kollektive.
00:23:53: Das ist für mich etwas ganz Wichtiges und das würde ich mir zum Beispiel wünschen dass vielleicht da irgendwie einen Impuls
00:24:00: hängen bleibt.
00:24:01: Das klingt sehr schön.
00:24:04: Es gibt ja auch noch andere Einstiege oder Erweiterungen in die Ausstellung, also abgesehen davon dass ich sie besuchen kann.
00:24:10: Kann ich auch einen Veranstaltungsprogramm teilnehmen?
00:24:13: Gibt es da Tipps oder Highlights wo du sagst das darf man auf keinen Fall verpassen.
00:24:18: Ja, in der Tat.
00:24:18: Es gibt ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm, das mir sehr am Herzen liegt und dass es mir auch ganz wichtig ist.
00:24:24: Eine Ausstellung besteht nicht nur aus der Ausstellung an sich sondern wirklich auch aus dem Programm was da entwickelt wird und mir war auch ganz richtig, dass wir hier eine Kooperation mit den botanischen Garten und auch mit Archinoren machen Ganz wichtige Perspektive sozusagen noch einbringen.
00:24:43: Es gibt am zwölften Juni eine Exkursion eben im Botanischen Garten der Universität Wien und das lege ich allen sehr ans Herzen, ich war auch dort im Vorfeld der Ausstellung in meinen Recherchen und habe zum Beispiel den größten Samen der Welt in der Hand gehalten.
00:25:01: Das ist das Samen der Sechellenpalme, den gibt es zum Beispiel im Botanischen Garten.
00:25:06: Der ist circa ein halben Meter groß und kann glaube ich bis zu vierzig Kilo schwer werden.
00:25:10: Wow!
00:25:11: Und...das ist eine Exkursion, wo's um die Samen vielfalt geht, um die Formenvielfalt, um diese Anpassungen aber auch um die Projekte zur Bewahrung von Biodiversität.
00:25:22: Und am siebzehnten Juni gibts den Future Talk zum Thema Saatgutwissen-Widerstand.
00:25:27: Das ist ein Format, das mir sehr wichtig ist, dass er schon seit vielen Jahren gibt, wo Künstlerinnen, Expertinnen, Aktivistinnen und Wissenschaftler zusammenkommen um eben immer ein Thema zu diskutieren.
00:25:39: Und das ist ein sehr... Hochkarätik besetztes Podium.
00:25:42: Und dann gibt es im Oktober, November auch noch vielfältiges Programm zum Beispiel eine Lecture Performance mit Alexandra Baumgartner oder auch eine Dialogführung mit der Agrarbiologin Michaela Andorfer.
00:25:54: Auf das freuen wir uns schon sehr und sind schon sehr neugierig.
00:25:57: Es gibt auch noch eine Publikation begleitend zur Ausstellung Seeds.
00:26:01: Das heißt man kann sich auch nochmal ein bisschen vertiefen im Vorfeld oder auch im Nachfeld des Besuchs.
00:26:06: Die Publikations ist in den letzten Monaten entstanden.
00:26:09: Gibt's dazu speziell vertiefende Informationen, die ich so in der Ausstellung vielleicht nicht finde?
00:26:15: Ja auf jeden Fall.
00:26:16: Also für alle, die tiefer ein tauchen wollen in das Thema ist die Publikation sehr ans Herz gelegt.
00:26:22: Das finden sich dort natürlich zahlreiche Abbildungen und Texte zu allen Kunstwerken mit der Ausstellung.
00:26:27: Es gibt einen wahnsinnig schönen Text von Thor Hansen.
00:26:31: Das ist ein Biologe Wissenschaftler und Naturschützer.
00:26:36: Und der beschreibt doch Samen so schön als Common Wonders, also genau diese alltäglichen Wunder sind irgendwie da und konkret aber sie sind auch so wahnsinnig toll und faszinierend.
00:26:48: Dann gibt es einen Text von mir, der tief in die Ausstellung einführt und wirklich auch die Themenbereiche und ein Text von Elena Williams, der auch sehr schön und sehr tief greifend ist.
00:26:58: Also gerne empfehlen wenn man da tiefer eintauchen möchte.
00:27:02: Es gibt außerdem in der Ausstellung und in der Publikation ein Glossar.
00:27:07: Und das ist eben so ein Glossavu-Begriffe erklärt werden, also was noch eine zweite Ebene ist.
00:27:13: Was sind Farmers' Rights?
00:27:15: Was ist ein Samen überhaupt?
00:27:16: Was sind Saatgutbanken und was hat es mit der Grünen Revolution aus sich, also nur ein paar Stichpunkte zu nennen.
00:27:22: Das liegt in der Ausstellung auf, ob es immer auch Teil der Publikation ist und dass es eben eine Kooperation mit Achinoa und dem Botanischen Garten, wo ich mich sehr gefreut habe – die haben die Texte sozusagen verfasst mit uns zusammen!
00:27:34: Und zum Abschluss noch ein kleiner persönlicher Blick in deine Zukunft oder zukünfter.
00:27:39: Die Ausstellung hast du korratiert und gleichzeitig ist es ja auch ein Moment des Übergangs für dich, also das ist die letzte Ausstellung, die du im Kunsthaus winkorotiert hast.
00:27:48: nach zehn Jahren wirst du deinen Weg weitergehen und neue Wege finden.
00:27:51: wenn du auf die Zeit dem Kunsthaus zurückblickst was nimmst du damit?
00:27:54: Oder was waren die größten Herausforderungen?
00:27:57: Was hat dich geprägt?
00:27:58: wie bist du weiter gekommen?
00:27:59: Ja, was ich mitnehme ist natürlich sehr vielen über zehn Jahren.
00:28:03: Aber auf jeden Fall mitnehmen sind viele Gespräche, viele Begegnungen sowohl mit Besucherinnen als auch Künstlerinnen und Kollegen, die sehr prägend waren und wichtig.
00:28:15: Das Kunsthaus ist ein ganz besonderes Haus weil sich eben hier ökologische Fragen sehr... Also sie sind einfach sehr stark verankert in der Geschichte, in der Architektur des Hauses und das macht es ganz einzigartig.
00:28:28: Ich habe sehr viel gelernt, sehr viele Projekte umgesetzt, die mir sehr am Herzen liegen und wert.
00:28:34: Also die Themen nehme ich auch in die Zukunft mit und freue mich jetzt erstmal auf ein bisschen durchatmen und dann auf weitere Ausstellungsprojekte neue Formate auszuprobieren und eben diese Themen weiter zu tragen in meiner kuratorischen Praxis.
00:28:51: Ja, ich glaube du hast das Haus und die Ausstellungen hier auch sehr geprägt.
00:28:54: Und mitgeprägt in den letzten zehn Jahren.
00:28:56: ein großes Dankeschön dafür!
00:28:58: Danke!
00:28:58: Wir wünschen dir alles Gute auf deinen weiteren Wegen und Zukunften... ...und die Gestaltungsfreiheit, die du bei uns mitgebracht hast hoffentlich auch in deinen nächsten Schritten sozusagen.
00:29:09: Vielen Dank!
00:29:09: Und an alle die zuhören kommt vorbei ins Kunstus Wien und schaut euch sie, Reclaiming Roots, Sewing Futures selbst an.
00:29:15: Noch bis zum vierzeiten Februar twenty-sevenundzwanzig ist die Ausstellung im KunstusWien zu sehen.
00:29:20: Vielen Dank und bis zur nächsten
00:29:35: Folge.
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